NATURHEILPRAXIS 

Jannette Eggendorfer-Hofer

Die ausleitenden Verfahren - Humoraltherapie

Das gemeinsame Prinzip der ausleitenden Verfahren ist die Ausleitung von Stoffen aus dem Körper, die seine Gesundheit beeinträchtigen.

Nach althergebrachten abendländischen Vorstellungen beruhten Krankheiten auf der falschen Zusammensetzung der Körpersäfte. Auch Hippokrates vertrat diese Ansicht und ging davon aus, dass ein kranker Körper durch Ableitung oder Ausscheidung der „üblen Säfte" gereinigt und der Mensch dadurch von Krankheit befreit wirdOb über Mund, Haut, Darm oder Blut - um die „üblen Säfte" aus dem Körper auszuleiten, wurden ganz unterschiedliche Techniken angewandt. Zu den bekanntesten ausleitenden Verfahren zählen wohl der sogenannte „Aderlass", das Schröpfen und die Behandlung mit Blutegeln.

Heute weiß man, dass der Effekt ausleitender Verfahren auch auf andere Wirkungsmechanismen zurückzuführen ist. Dabei handelt es sich um unspezifische Reiztherapien, bei denen äußere Hautreize auf innere Organe einwirken. Dadurch werden Organfunktionen angeregt sowie das Immunsystem stimuliert. 

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren. Wo sie dies nicht selbst fertig bringt, dort lasse man diese über die Haut heraus."   PARACELSUS                     


Die äußeren ausleitenden Verfahren:










Die inneren ausleitenden Verfahren:

  • Ausleitung über Darm, Leber und Galle 
  • Ausleitung über das lymphatische System